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Teguise | L A N Z A R O T E I N S E L D E R F E U E R B E R G E
Jameos del Agua
ist eine Höhle im Norden der Insel. Diese finden wir besonders
interessant, es gibt einen dunkel schimmernden Höhlensee, in dem
blinde Albinokrebse leben, sie sind einzigartig auf der Welt. Der See
wirkt so, als wäre er sehr tief, in Wirklichkeit sind es aber nur
ein paar Zentimeter. Auch außerhalb der Grotte ist es sehenswert,
wir bewundern die vielen tropischen Pflanzen und betrachten in der
Galerie die verschiedenen Ausstellungen. Cueva des los Verdes ist die größte Höhle von Lanzarote. Hier können wir etwa zwei Kilometer des Vulkantunnels besichtigen und sind beeindruckt von den grandiosen Vorgängen, die das Entstehen einer solchen Lavahöhle überhaupt möglich machen. Wir betreten in 50 m Tiefe eine riesige Halle, die – wie wir erfahren – wegen ihrer ausgezeichneten Akustik für Konzerte genutzt wird.
![]() La Geria heißt das Weinanbaugebiet auf Lanzarote, dort wird auf traditionelle Weise der Wein angebaut. Die Menschen hier haben, bedingt durch die Trockenheit, eine ganz besondere Form des Weinanbaus gefunden. Es werden bis zu 3m breite Krater gegraben, ein Weinstock gepflanzt und mit Vulkanasche bedeckt. Die Vulkanasche speichert die Feuchtigkeit bzw. den Tau und führt sie den Pflanzen zu. Eine kleine halbkreisförmige Mauer aus Steinen verhindert, dass der Passatwind den Krater zuweht. Diese Landschaft beeindruckt uns immer wieder! Dazu die hübschen Orte mit den schneeweißen Häusern, das Grün der Pflanzen, ein schönes Bild!
Das Tal der tausend Palmen ist eine Landschaft in der Gegend der Stadt Haria, nachgezählt haben wir aber noch nicht. Allein die Fahrt ist schon ein Erlebnis! Wir fahren über schmale Serpentinen mit abenteuerlichen Kurven und Felsdurchbrüchen hinunter in das Tal der tausend Palmen nach Haria . Der Ort liegt zwischen den Bergen des Nordens von Lanzarote. Allzu viel zu sehen gibt es nicht, Haria liegt weit ab von den Touristenpfaden, aber den Anblick mit den vielen Palmen finden wir immer wieder wunderschön. In Haria liegt auch César Manrique begraben. Wir spazieren auch gerne durch den Ort, es gibt im Zentrum einen schattigen Platz mit einigen Restaurants. Die hübschen weißen Häuser bieten zusammen mit den Palmen auch immer ein schönes Fotomotiv. So kann man hier angenehm und ohne Touristenrummel den Tag verbringen.
![]() Die Papagayo-Strände sind helle Sandstrände mit glasklarem Wasser in der Nähe von Playa Blanca. Ich kann mich noch gut an unseren ersten Lanzarote-Urlaub erinnern, das war 1983. Playa Blanca war damals noch ein kleines Fischerdorf. Wir sind damals mit dem Jeep über eine Sandpiste gefahren und es war dort überhaupt nicht touristisch. Die Strände sahen aus wie aus dem Bilderbuch und wir fühlten uns fast wie in der Karibik! Doch es hat sich im Laufe der Jahre doch sehr geändert und die Papagayo-Strände sind mittlerweile fest in touristischer Hand. Auch Playa Blanca ist nicht mehr zu erkennen, heute gibt es hier viele Hotels und Bungalowanlagen, alles sehr gepflegt. Dazu eine schöne Promenade, wir wundern uns immer wieder, was sich hier verändert hat. Die Lagune El Golfo liegt im Südwesten Lanzarotes. Die Anfahrt erfolgt über eine etwas kurvige Straße vorbei an Lavafeldern. Diese Gegend hat etwas Unwirkliches an sich und man fühlt sich fast wie am Ende der Welt. Aber mit einem Mal gelangt man dann in das Dorf, das auf uns mit seinen Fischlokalen noch einen recht ursprünglichen Eindruck machte. Das liegt wahrscheinlich auch an der Abgeschiedenheit des Ortes, sonst hätten sich hier vielleicht schon Hotels angesiedelt. Außer den Fischlokalen haben wir nur ein paar Apartments gesehen. Seitlich vom Dorf liegt die Lagune El Golfo, die zu den Attraktionen der Insel gehört. Sie hat eine spezielle grüne Färbung, die von einer bestimmten Algenart stammt. Sie ist aber mittlerweile abgesperrt und steht unter Naturschutz. Mit dem schwarzem Sand und den Felsen ringsherum bietet die Lagune El Golfo immer wieder ein schönes Bild.
![]() Die Salinas de Janubio liegen in der Nähe von Playa Blanca. Wenn man von Yaiza in Richtung Playa Blanca fährt, liegen sie rechterhand. Sie wirken wie ein riesiges schachbrettartiges Gebilde, das in verschiedenen Farben schillert. Besonders leuchtend sind die verschiedenen Rot- und Rosatöne, dazwischen sieht man die schneeweißen Salzhaufen. Im Anschluss daran befindet sich eine grünliche Lagune. Mit den Feuerbergen im Hintergrund und dem blauen Himmel darüber bot sich uns ein wunderschönes farbenfrohes Bild.Die Salinen existieren seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, sind aber heute nicht mehr voll im Betrieb. Früher wurde hier Salz aus dem Meerwasser durch Verdunstung gewonnen, das hauptsächlich für die Konservierung der Fische gebraucht wurde. Heute ist nur noch ein Teil der Anlage in Betrieb. Mittlerweile hat dieses Gebiet aber auch eine wichtige ökologische Funktion und ist Lebensraum zahlreicher Pflanzen und Tiere.
![]() Im Museum Agrícola El Patio kann man eine Zeitreise unternehmen und das Landleben kennen lernen. Das Freilichtmuseum besteht aus mehreren Teilen. Im ehemaligen Herrenhaus beginnt unser Rundgang und wir erfahren viel Wissenswertes über das Leben der Landbevölkerung in der Vergangenheit. Im Wirtschaftsgebäude haben wir Gelegenheit, uns Gebrauchsgegenstände und altes Mobilar anzusehen. Wir können uns vorstellen, wir schwer die Menschen ihre Arbeit verrichten mussten. Im Außenbereich sehen wir eine typische kanarische Mühle, die von Dromedaren getrieben wird. Hier können wir uns auch noch einige landwirtschaftliche Geräte anschauen und erfahren einiges über Viehzucht und Landwirtschaft auf der Insel. Der Markt in der Inselhauptstadt Teguise ist für uns immer wieder ein Erlebnis. Eigentlich strahlt dieser Ort eine angenehme Ruhe aus, aber Sonntags tobt dort das Leben, wenn der berühmte Markt stattfindet. Da müssen wir auch immer hin, er ist für uns einfach interessant, wenn auch mittlerweile sehr touristisch angehaucht. Aber uns macht es Spass, von Stand zu Stand zu gehen und das verschiedene Warenangebot zu betrachten. Das war früher allerdings interessanter, weil viel mehr an inseltypischen Waren angeboten wurden. |